Deutsch fördern während der Ausbildung

Tipps für Ausbildungsbetriebe

Immer mehr Unternehmen geben geflüchteten jungen Menschen die Möglichkeit, eine Berufsausbildung zu absolvieren. Damit eröffnen sie den Auszubildenden berufliche Chancen und Perspektiven auf ein selbstbestimmtes Leben in Deutschland.

Die Ausbildung von jungen Menschen mit Flüchtlingshintergrund konfrontiert Betriebe wie Azubis in gleicher Weise mit besonderen Herausforderungen. Sprachbarrieren, aber auch kulturelle Unterschiede erschweren die Berufsausbildung.

Unternehmen können ihre Auszubildenden aktiv im Ausbildungsalltag beim Erlernen der deutschen Sprache unterstützen. Wie geht das?

Das Bildungswerk der nordhessischen Wirtschaft gGmbH hat im Rahmen des Projekts Wirtschaft integriert zusammen mit dem Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e.V. und dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung einen Leitfaden entwickelt, der Ausbildungsbetrieben praktische Tipps und Informationen zur Sprachförderung im Betrieb bietet.

Konkret bietet der Leitfaden Tipps und Empfehlungen dazu,

  • wie in Ausbildungsbetrieben kommuniziert werden sollte,
  • welche Hilfsmittel in Ausbildungsbetrieben zur Sprachförderung eingesetzt werden können,
  • wie Ausbilderinnen und Ausbilder sowie Kolleginnen und Kollegen die Azubis über die reine Sprachförderung hinaus unterstützen können und
  • welche externen Angebote zur Sprachförderung darüber hinaus noch existieren.

Das Projekt Wirtschaft integriert des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung unterstützt junge Menschen unter 27 Jahren mit erhöhtem Sprachförderbedarf bei der beruflichen Orientierung und dem erfolgreichen Absolvieren ihrer Ausbildung. Des Weiteren richtet sich das Projekt an Ausbildungsbetriebe der Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern und Freien Berufe, die die Erschließung weiterer Fachkräftepotenziale zum Ziel haben und gleichzeitig einen Beitrag zur beruflichen Integration von jungen Geflüchteten leisten möchten.

Ausführliche Informationen über das Projekt Wirtschaft integriert finden Sie unter www.wirtschaft-integriert.de.

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